Ich renne besorgt zu ihr und frage, ob ich ihr irgendwie helfen könne, aber es folgt keine Antwort.
Diese Scherben... Sie waren überall um ihren engelsgleichen Körper verstreut, an den Schnittkanten tropfte das Blut auf den rabenschwarzen Asphalt. Ihre Arme ? - aufgeschlitzt. Ihre weiche, schneeweiße Haut war bedeckt von einer endlosen langen Straße, auf welcher das Blut herunterrinnt. Ich reiße einen Stofffetzen meines Kleides ab &' schnüre es ihr um ihre Wunden. Meine Hände mit Mel's Blut überströmt &' ich fühle mich auf einmal so schwach. Wie aus dem Nichts tritt der junge, doch so attraktive Mann von letzter Nacht hervor und sein Blick wirkt, als wäre er unberechenbar. Er trägt wieder kein Shirt, steht vor mir, mit seinem nahezu perfekten Oberkörper &' ich verliere meinen Blick in seinen Augen. Sie funkeln aber nicht mehr so blau, wie an dem Abend, als er mir das erste Mal begegnete. Nein, sie waren schwarz. Seine Pupillen sind plötzlich eintönig mit dem Rest des Auges. Nur noch ein minimaler weißer Ring, der die Linse des Auges umkreist. Dennoch fühle ich mich in seiner Anwesenheit sicher.
Dan hockt sich zu mir nieder, küsst meinen Hinterkopf, legt wieder seine eiskalten Hände um meine Taille und haucht mit seiner zum verlieben weichen Stimme ‚Wir müssen hier weg Luna.‘ in mein Ohr. Ich bekomme keinen Ton raus, weil ich das alles noch gar nicht realisieren kann. Er hebt mich hoch &‘ trägt mich von dieser alten, nicht mehr wohnbaren Hütte weg. Sein Anblick macht jedem Angst, aber ich weiß dass er keiner Fliege etwas zu Leide tun könnte. Er hält mir eine Flasche Wasser an die Lippen und meint, ich solle etwas trinken, da ich viel zu blass aussehen würde. Ich nippte an der Flasche und von da an, konnte ich mich an nichts mehr erinnern. Am nächsten Morgen wache ich in der Wohnung auf, wo ich nach der heißen Party Nacht auch erwacht bin. Neben mir liegt Dan. Ich werfe einen Blick auf mein blutverschmiertes Brautkleid, welches an Dan’s Kleiderschrank hängt. ‚Was.. Was ist das an meinem Kleid?‘ – stotterte ich. ‚Darlin‘? Ich sehe nichts an deinem Kleid. Es hängt da einfach, in diesem wunderschönen weiß. Wie immer.‘ sagte er grinsend. ‚Wahrscheinlich habe ich mir das nur eingebildet.‘, dachte ich. Er grinst mich nur frech an, ich kralle ihn an seiner Short und ziehe ihn küssend zu mir.
Wir machten einfach da weiter, wo wir beim letzten Mal aufgehört haben.

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